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Diplomarbeit "Die eskalierenden Kreisläufe von Flüchtlingen in Österreich am Beispiel von nigerianischen Asylwerbern" von Daniela Hafner.
In Not geratene Menschen, die ihre Herkunftsländer zwangsweise oder „freiwillig" verlassen - Flüchtlinge, Asylsuchende, Wirtschafts- und Umweltmigranten, findet man heutzutage wie nie zuvor in allen Teilen der Welt. Ein gutes Beispiel wie sich Österreich mit fremden Menschen arrangiert, lässt sich in der Fiktion des „Gastarbeiters", der seit drei Jahrzehnten bequem „geduldet" wird, widerspiegeln. Diese Menschen sind Arbeitnehmer mit Ablaufdatum und zu „Gast" ist nur die Arbeitskraft, nicht aber der Mensch. Noch viel schlechter werden in Österreich Asylsuchende behandelt. Fast täglich werden neue Vorwürfe im Umgang mit Flüchtlingen laut, und ÖsterReich, das viertreichste Land der Welt, entwickelt sich von einem Aufnahmeland zu einem festungsähnlichen Abwehrland. Politik, Medien und ein Großteil der Gesellschaft verurteilen und stigmatisieren viele dieser in Not geratenen Menschen zu kriminellen Verbrechern und Lügnern und erschweren das Dasein dieser Menschen ungemein. Das Asylverfahren und der Versuch der Betroffenen ein zweites, sichereres Leben ohne Angst und Verfolgung aufzubauen, wird durch menschenunwürdige Behandlungen massiv erschwert. In meiner Arbeit beschreibe ich einige dieser schwierigen Situationen, dies darf aber nur als ein Bruchteil der in Wirklichkeit bestehenden Probleme von Asylwerbern, und da auch wiederum nicht für alle, verstanden werden. http://members.aon.at/nigeria-asyl/ BEIKA-INSTITUT Beika Institut Gesellschaft |
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